Am 29.04. fand unsere zweite Open Mic-Session im Humboldt’s statt. Thema an diesem Abend: Singer/Songwriter!
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Am 29.04. fand unsere zweite Open Mic-Session im Humboldt’s statt. Thema an diesem Abend: Singer/Songwriter!
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Alegría Mannhardt ist Teil der vierköpfigen Band “The Deadful Greats” aus dem Westen Münchens. Sie traten bei unserem zweiten Benefizkonzert der Reihe Truth or Dare am 12.12.2015 im Kulturkeller auf. Ein Interview.
Music for Education: Wie und wann habt ihr euch als Band zusammen gefunden?
Alegría Mannhardt: Wir kennen uns alle schon seit Jahren und sind viel als Sessionkünstler unterwegs, zum Teil auch in der Sessionleitung. Daraus ist dann die Idee bzw. der Wusch entstanden, in der jetzigen Viererkonstellation regelmäßig gemeinsam Musik zu machen.
Music for Education: Wie und wann hast du die Liebe zur Musik entdeckt?
Alegría Mannhardt: In meiner Familie spielte Musik schon immer eine tragende Rolle. Insbesondere meine Mutter hat mich in dieser Richtung stark geprägt. Schon vom ersten Moment an war die Musik ein Teil meines Lebens, wobei ich sagen muss, dass ich bis in die Teenagerjahre den traditionellen Instrumenten eher Ablehnung entgegengebracht habe. Allerdings vermutlich auch nur aus Gründen der Rebellion, die man als Jugendlicher nun mal hat. Heute ist das Akkordeon mein bevorzugtes Instrument.
Music for Education: Was ist Musik für dich?
Alegría Mannhardt: Musik ist eine Quelle der Energie für mich. Musik machen bedeutet lebendig sein, im Moment sein.
Music for Education: Was ist Glück für dich?
Alegría Mannhardt: Spontan würde ich sagen: mit allen Sinnen im Jetzt sein.
Music for Education: Wie würdest du eure Musik beschreiben?
Alegría Mannhardt: Unsere Musik lässt sich nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen. Ich sage immer: Wir sind Sting für die Kitschparty. Was auch immer unser Genre ist, wir sind immer mit Herz, aber eben auch mit Verstand dabei.
Music for Education: Was verbindest du mit Music for Education?
Alegría Mannhardt: Mit Music for Education verbinde ich eine wahnsinnig gute Energie. Leute, die sich zusammenschließen und jeder macht das, was er am bestem kann, so dass man im Endeffekt einen großen Nutzen davon hat.
Music for Education: Warum ist Bildung wichtig?
Alegría Mannhardt: Bildung schafft Freiheit. Sie gibt die Möglichkeit aus mittelalterlichen Zuständen herauszukommen, in denen Minderheiten unterdrückt werden.
Wer mehr von The Deadful Greats sehen und hören möchte, findet sie auf Facebook sowie Youtube. Die Fotos von ihrem Konzert im Kulturkeller befinden sich in unserer Facebook-Galerie.

Der junge Sologitarrist Willy Blanco aus Fürstenfeldbruck trat am 12.12.2015 bei unserem zweiten Truth or Dare Benefizkonzert auf. Die Fotos zum Auftritt gibt es in unserer Facebook-Galerie. Als Künstler ist er momentan mit seinem musikalischen Projekt „Klangsamkeit“ unterwegs. Ein Interview.
Music for Education: Wie und wann hast du deine Liebe zur Musik entdeckt?
Willy Blanco: Mit 15 oder 16 habe ich auf MTV ein Konzert von den Red Hot Chili Peppers gesehen. Ich war absolut begeistert von dem damaligen Gitarristen der Band. Kurz darauf habe ich eine Gitarre bekommen und zehn Stunden Unterricht genommen, um die Griffe zu lernen. Den Rest habe ich mir autodidaktisch beigebracht.
Music for Education: Was ist Musik für dich?
Willy Blanco: Das ist ein bisschen schwierig zu beantworten. Ich könnte jetzt abdriften und mir vorstellen, was ist Wirklichkeit, was ist das, was wir wahrnehmen? Ist das alles? Es gibt ja die Theorie, dass es noch viel mehr Dimensionen gibt, die wir so nicht wahrnehmen. Wir nehmen nur die Raum- und die Zeitdimension wahr, wobei man ja auch schon nicht genau weiß, was Zeit ist. Und dann gibt es noch irgendwas dazwischen, was wir so nicht sehen. Bei Musik ist es so: Wo kommt Musik her? Was ist Musik überhaupt? Ich stelle mir da vor: Das, was in einer anderen Dimension Raum und Formen sind, das ist bei uns Musik.
Music for Education: Was bedeutet Glück für dich?
Willy Blanco: Ich hatte mal einen chinesischen Anhänger mit dem Zeichen für Glück. Aber was ist Glück an sich? Glücklich sein ist nur eine Abgrenzung von Unglücklich sein. Beides kann nicht unabhängig voneinander existieren. Angenommen, jemand würde nur Glück kennen – er würde sich nicht als glücklich wahrnehmen, aus dem einfachen Grund, dass er nichts anderes kennen würde. Glück… das ist so ein abstrakter Begriff. Wenn man Glück beschreiben will, kommt man zu Begriffen, die man selbst erst einmal definieren müsste. Ich würde sagen, dass ich persönlich Glück mit Freiheit assoziiere. Und Freiheit assoziiere ich mit unabhängig sein. Das zu tun, was man will, ohne dass man es muss.
Music for Education: Wie würdest du deine Musik beschreiben?
Willy Blanco: 3 Worte – progressiver deutscher Akustikpop.
Music for Education: Was verbindest du mit Music for Education?
Willy Blanco: Ich finde es einfach bemerkenswert, wie viel Zeit und Engagement da investiert wird.
Music for Education: Vielen Dank dafür. Music for Education setzt sich ja in erster Linie für Bildung ein, warum ist deiner Meinung nach Bildung wichtig?
Willy Blanco: Bildung öffnet Wege und ist folglich ein Weg zu mehr Freiheit. Und damit im Endeffekt ja auch zu mehr Glück!
Mehr von Klangsamkeit findet ihr auf Facebook und Soundcloud.

Ihr wollt etwas über die Künstler unserer Benefizkonzerte erfahren? Dann klickt euch doch durch die interessanten Interviews mit den Musikern.
Truth-or-Dare-Konzert #3 – 23.04.2016:
Truth-or-Dare-Konzert #2 – 12.12.2015:
Truth-or-Dare-Konzert #1 – 09.11.2015:

Der Wahlmünchner Robert Heigl war einer von drei Acts bei unserem zweiten Benefizkonzert der Reihe Truth or Dare am 12.12.2015 im Kulturkeller. Die Bilder von seinem Auftritt bei uns findet ihr in unserer Facebook-Galerie. Ein Interview.
Music for Education: Wie hast du deine Liebe zur Musik entdeckt?
Robert Heigl: Mit 18, also verhältnismäßig spät, habe ich in Gegenwart meines Vaters den Wunsch geäußert, dass ich gerne Gitarre spielen würde. Einen Tag später hat er mir vom Flohmarkt eine mitgebracht. Er hat mir dann ein paar Griffe gezeigt, die er noch konnte und den Rest habe ich autodidaktisch weiterentwickelt.
Music for Education: Hat dich eine bestimmte Person dazu inspiriert mit der Musik anzufangen?
Robert Heigl: Nein. Das war aus der Laune heraus, von einem Tag auf den anderen.
Music for Education: Musik ist für dich?
Robert Heigl: Nicht zu definieren. Ich denke es wäre ein Fehler das zu tun, weil man die Musik so nur einschränkt. Das wichtige an Musik ist meiner Meinung nach die Message dahinter.
Music for Education: Was inspiriert dich zu deinen Liedern?
Robert Heigl: Das Leben! Sämtliche Situationen aus dem Alltag. Zum Beispiel mein Lied “Danke”, eine Art Loblied auf die Drogen des alltäglichen Lebens, wie Paracetamol und Alkohol. Das ist ein Thema, das in der Gesellschaft meiner Meinung nach immer etwas scheinheilig behandelt wird. Natürlich wollte ich auch ein bisschen provozieren. Mittlerweile werde ich gerne mit dem Lied in Verbindung gebracht – ich wurde schon als der „Drogenmann“ begrüßt.
Music for Education: Was ist Glück für dich?
Robert Heigl: Wenn ich es schaffe im Moment zu sein. Das gelingt mir leider sehr selten.
Music for Education: Wie würdest du deine Musik beschreiben?
Robert Heigl: Ich sage immer ich mache Klientelmusik. Wie Klientelpolitik – die FDP zum Beispiel, die machen Klientelpolitik und ich mache eben Klientelmusik.
Music for Education: Warum ist Bildung wichtig?
Robert Heigl: Bildung gibt die Chance sich zu emanzipieren und damit die Chance auf Freiheit. Mit Bildung kann man aus Abhängigkeiten heraus kommen, deshalb ist es auch so eine tolle Sache was ihr da macht.
Wer mehr von Robert Heigl hören und sehen möchte, kann sich auf seiner Website oder Facebook umsehen oder auf Soundcloud und Youtube in seine Lieder reinhören.