Am 29.04. fand unsere zweite Open Mic-Session im Humboldt’s statt. Thema an diesem Abend: Singer/Songwriter!
[metaslider id=1125]

Am 29.04. fand unsere zweite Open Mic-Session im Humboldt’s statt. Thema an diesem Abend: Singer/Songwriter!
[metaslider id=1125]

Jeder, der etwas Neues versucht, kennt dieses Gefühl. Es ist eine Mischung aus positiver Anspannung und leichter Nervosität bis das Geplante endlich Realität wird. Bis sich zeigt, ob man total versagt oder danach auf Wolke 7 schwebt (im Normalfall irgendwas dazwischen). Nachdem unsere Truth or Dare-Konzertreihe im Kulturkeller D’Schwanthalerhöh‘ ein gebührendes Ende fand, stand uns von Music for Education e.V. der Sinn nach etwas Neuem. Zusammen mit der Humboldt’s-Bar entstand die Idee einer neuen Open Mic-Session in München. Jeden letzten Freitag im Monat. Ein bestimmtes Thema pro Abend, beginnend mit Rap & Beatbox – soweit der Plan.
Open Mic oder Open Stage ist für die meisten kein unbekanntes Format mehr. Auch in München haben sich in den letzten Jahren einige dieser Veranstaltungen bei den Musikern etabliert. Nun also auch noch Music for Education? Dank der Kooperation mit der Humboldt’s-Bar haben wir eine feste Location, in der wir regelmäßige Events starten können. Als gemeinnütziger Verein haben wir gegenüber den Bildungsprojekten, die wir fördern, eine Verantwortung zu tragen. Durch die Kontinuität der Open Mics wollen wir sicherstellen, dass am Ende des Jahres genügend Spendengelder nach Indien und zur Kiron fließen können.

Darüber hinaus wollen wir den zahlreichen Münchnern Musikern und Künstler eine weitere Plattform bieten, um ihr Können und Talent mit Leuten zu teilen, die genauso auf Musik abfahren wie sie selbst. Dies schließt erfahrene Musiker genauso ein wie solche, die noch nie auf einer Bühne gestanden haben. Das Spannende an einer Open Mic-Session ist, dass man vorher nie weiß, wer genau sich ans Mikro stellt und wie der Abend verlaufen wird. Man gibt als Veranstalter einen gewissen Grad an Kontrolle ab, lässt das Event eine Eigendynamik entwickeln. Und erhält dafür – im besten Fall – eine abwechslungsreiche Mischung an Acts und Auftritten.
Rap & Beatbox lautete also nun das Thema unserer ersten Open Mic-Session im März. Mit Roceasy, der gerade seine neue EP „Stunde Null“ auf den Markt gebracht hatte, startete der Abend furios. Unterstützt wurde er von Dani Damino und seinem Kollegen Cap Kendricks, der mit seinen nicen Beats für die musikalische Untermalung sorgte. Weiter ging es mit einer spontanen Beatbox-Einlage von Phil Harmony und den Rap-Künsten von Marcus de Sade. Lux animierte die Meute schließlich zum Tanzen und setzte dem Abend zusammen mit Roceasy und dem Reggaeton-Part von Ryan Lissabon einen würdigen Schlusspunkt.
Alles in allem war es eine gelungene erste Open Mic-Session im Humboldt’s. Rund 100 Euro Spenden sind im Laufe des Abends zusammen gekommen. Wir danken allen Musikern und natürlich allen Barbesuchern für ihr Kommen und freuen uns schon auf die nächste Open Mic im April. Folgt uns doch einfach auf Facebook, erzählt es weiter oder tragt euch in unseren Newsletter ein. So bekommt ihr alle Infos zu unseren Events aus erster Hand. Wir freuen uns über jeden, der auch das nächste Mal wieder am Start ist.
Save the Date: 26.05.2017 | Charity Open Mic: Blues
[metaslider id=1051]

Mit einem großen Finale ging unsere Truth or Dare-Reihe am 14. Januar im Kulturkeller zu Ende.
Samstag, 14.01., 23:59 Uhr. Der Gesamtsieger einer legendären Benefizkonzert-Reihe steht fest. The Deadful Greats zusammen mit Robert Heigl überzeugten in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Pete Hubson letztendlich das Publikum. Die dritte Finalistin Barska. konnte leider krankheitsbedingt nicht am Konzert teilnehmen. Die Bands gewannen jeweils den Vorentscheid in einem der vorherigen Truth or Dare-Konzerte und durften nun im Finale gegeneinander antreten. Pete Hubson ging als Sieger des Truth or Dare #1 im Provisorium hervor, The Deadful Greats gewannen das Truth or Dare #2 im Kulturkeller.
And the winners are: The Deadful Greats feat. Robert Heigl.
Die Challenges hatten es wie gewohnt in sich, doch unsere Bands ließen sich davon nicht abschrecken. Pete Hubson brachte mit seinen Jungs eine rockige Version von „500 Miles“ von The Proclaimers auf die Bühne. The Deadful Greats spielten ihre ganz eigene Version von Bruno Mars‘ Hit „Just the way you are“ – und überzeugten die Zuhörer. Wie es die Tradition verlangt sang Music for Education-Gründerin Claire Jul zusammen mit Musikern und Publikum den Song „Life is awesome“!
Wir danken allen Musikern, Besuchern und Helfern für einen tollen Abend und den großartigen Betrag, der durch den Eintritt und die Spenden zusammen gekommen ist.
„Irgendwie waren wir an dem Abend doch alle Gewinner.“ – The Deadful Greats
[ngg_images source=“galleries“ container_ids=“2″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“0″ thumbnail_width=“240″ thumbnail_height=“160″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“20″ number_of_columns=“0″ ajax_pagination=“1″ show_all_in_lightbox=“1″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“1″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Am 24. Juni veranstalteten wir das Street Music Festival im Münchner Glockenbachviertel. Es war nach Music for Refugees unser zweites Straßenmusik-Konzert.
An sieben Standorten spielten die 20 Münchner Bands und Musiker. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein erfüllten sie das ganze Viertel mit akustischen Klängen. Wem die Musik gefiel, der konnte an den einzelnen Plätzen für die Kiron Open Higher Education und die Schulbildung der indischen Kinder Arun und Rubi spenden. Den Höhepunkt und gleichzeitig auch den Abschluss fand das Konzert bei einer gemütlichen Jamsession am Gärtnerplatz.
Der gespendete Gesamtbetrag: 538,06 Euro, 21 Dollar und ein paar Pounds.
Wir bedanken uns für den großartigen Einsatz der Musiker und das zahlreiche Erscheinen der Münchner. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal Straßenmusik mit euch!

Am 23.04.2016 hieß es zum dritten Mal “Truth or Dare”. Einer der drei Acts im Kulturkeller war der Münchner Sänger Flonoton mit einem der Mitglieder des “Flozirkus”. Fotos von ihrem Auftritt findet ihr in unserer Facebook-Galerie. Ein Interview.
Music for Education: Wie und wann seid ihr zur Musik gekommen und wie kommt es, dass ihr beide zusammen Musik macht?
Flonoton: Ich hatte einfach Lust Gitarre spielen zu lernen. Und irgendwann kam dann noch das Texten dazu. Tobi hat sich das angehört und war verzaubert. Also hat er mich gefragt, ob er mitspielen darf. Oder ich habe ihn gefragt? Auf jeden Fall stand er in der Menge und um ihn hat´s geleuchtet.
Tobi: Ja, wahnsinnig romantisch. Aber eigentlich macht er alles, und ich sitze nur so daneben und gebe meinen Senf dazu. Beziehungsweise feuere ihn an. Generell ist alles so aufgebaut, dass Flo alles alleine machen kann. Ich bin nur die Unterstützung.
Music for Education: Welche Rolle spielt Musik in eurem Alltag?
Flonoton: Ich versuche natürlich so viel wie möglich zu üben. Auch sonst begleitet Musik einen ja überall hin. Sobald ich unterwegs bin, habe ich eigentlich immer Kopfhörer drin. Ich habe auch jeden Tag verschiedene Ohrwürmer… heute von Atomic Kitten. Normalerweise aber vernünftige Lieder!
Music for Education: Hast du ein besonderes Ritual für das Schreiben oder machst du das nebenbei?
Flonoton: Ich habe immer kleine Zettel dabei. Wenn mir etwas einfällt, schreibe ich´s mir direkt auf. Ist genug zusammen gekommen, setze ich mich hin und mache ein Lied daraus. Wenn’s gut läuft, ensteht aus den kleinen Textfetzen schon unterbewusst ein Lied.
Music for Education: Wodurch wirst du inspiriert?
Flonoton: Durch Tobi! Sonst würde ich sagen von anderen Liedern: was man so liest, hört und so weiter. Ich suche immer gerne irgendwelche Reime und baue daraus ein Lied auf. Da ist noch nicht klar, was es für ein Lied wird – kann traurig sein, aber auch fröhlich. Was man so an Worten aufschnappt.
Music for Education: Was wünschst du dir für deine zukünftige Karriere?
Flonoton: Es gibt ein paar Bühnen, die ich gerne noch bespielen würde. Zum Beispiel das „tv noir“ in Berlin. Ich denke, dass ist das Wichtigste. Einfach weil ich wahnsinnig gerne live spiele. Ansonsten, dass sich das alles noch ein bisschen weiter entwickelt.
Music for Education: Hast du einen Lebenstraum?
Flonoton: Dass ich es tatsächlich hin bekomme immer weiter Musik zu machen. Dass mich ein anderer Job nicht so einnimmt, dass ich keine Zeit mehr für Musik habe. Ich studiere Lehramt und hoffe darauf, dass ich irgendwann teils Leher, teils Musiker sein kann. Das ist mein Traum.
Music for Education: Wie würdest du Glück definieren?
Flonoton: Zufriedenheitsgefühl. Dass man so das Gefühl hat, dass im Gesamtgefüge alles passt. Das, was man macht, gerne zu machen – jeden Tag von neuem. Das ist für mich Glück.
Music for Education: Würde Geld keine Rolle spielen, was würdest du mit deinem Leben anfangen?
Flonoton: Erstmal natürlich so viele Alben machen wie nur möglich. Man könnte für sich leben, ohne Stress. Und man könnte natürlich allen was davon abgeben, die was brauchen. Okay, das klingt jetzt sehr utopisch, aber hätte man die Möglichkeit, könnte man dadurch vermutlich alle ein bisschen glücklicher machen.
Music for Education: Stichwort „alle glücklich machen“. Was fällt euch spontan ein um die momentane Flüchtlingssituation zu verbessern?
Flonoton: Naja, ich persönlich finde irgendwelche Abkommen ziemlich kritisch, dass keine Flüchtlinge mehr nach Deutschland kommen dürfen. Das klingt jetzt wieder ein bisschen utopisch. Aber diese Ungleichheiten der Welt müssen irgendwie ausgeglichen werden. Dadurch ist diese ganze Krise ja erst entstanden.
Tobi: Ich finde, man müsste um einiges mehr Geld in die psychische Betreuung von Flüchtlingen stecken. Die kommen aus guten Gründen. Viele sind psychisch traumatisiert und bräuchten eigentlich dementsprechend gute Betreuung. Sonst könnte das wirklich zu einem gesellschaftlichen Problem werden. Aber wenn sie gut eingebunden werden und die Möglichkeit bekommen ihre Traumata zu verarbeiten, können sie sich auch besser integrieren.
Music for Education: Wieso ist Bildung wichtig?
Tobi: Weil sonst Demokratie Schwachsinn ist. Wenn die Mehrheit dumm ist, funktioniert unser System nicht.
Flonoton: Ja, allgemein braucht man Bildung für eine funktionierende Gesellschaft. Durch Bildung bekommt man eine bessere und aufgeschlossenere Urteilsfähigkeit.
Mehr von Flonoton und seinem Flozirkus gibt es auf Facebook, Youtube und seiner Webseite.

Am 23.04.2016 spielte die Sängerin Barska. mit dreiköpfiger musikalischer Begleitung auf unserem dritten Benefizkonzert der Reihe “Truth or Dare”. Die Fotos von ihrem Auftritt gibt es in unserer Facebook-Galerie. Ein Interview.
Music for Education: Zuallererst: Was hat es mit den verschiedenen Künstlernamen auf sich?
Barska.: Das ist alles ein bisschen durcheinander bei mir. Eigentlich heiße ich Babsi. Mit „Barska.“ mache ich meine eigenen Sachen – just for fun. “Beady” zum Beispiel war nur für eine einmalige Single, die ich mit einem DJ Duo aus München veröffentlicht habe. Demnächst gehen wir ein deutsches Projekt an. Da muss ich mir dann wieder einen anderen Namen suchen, weil “Beady” für etwas deutsches nicht passt.
Music for Education: Wie seid ihr dazu gekommen, zusammen Musik zu machen?
Marie: Wir sind eigentlich gar keine Band. Das ist eher eine spontane Sache für heute, weil wir alle Bock darauf hatten. Babsi und ich kennen uns aus der Uni und spielen auch so öfter zusammen.
Nico: Ich bin Babsis Freund, Felix und ich kennen uns noch aus der Schule. Wir hatten da auch mal eine Band.
Music for Education @Barska: Hast du ein Ritual zum Schreiben?
Barska.: In letzter Zeit mache ich eigentlich eher Studioarbeit. Aber wenn ich schreibe, muss ich auf jeden Fall alleine sein. Meistens sitze ich in meinem kleinen Zimmer und spiele irgendwelche Akkorde. Dazu fallen mir dann lauter Melodien ein und ich krieg´ 1000 Textideen dazu. Einfach irgendwelche Sachen aus dem Alltag, die mir so passieren oder die mich beschäftigen.
Music for Education: Seid ihr perfektionistisch?
Marie: Die Babsi sehr! Das ist bei den Proben immer lustig. Sie meckert die ganze Zeit. Aber im Endeffekt ist das gut. Ich bin schon auch perfektionistisch, aber nicht so sehr bei der Musik. Ich bin der Meinung, dass das immer ’ne Gefühlssache ist.
Felix: Ich denke Nico und ich sind da anders veranlagt. Wir sind beide ein bisschen lockerer. Kommt ja auch immer drauf an, wo man musikalisch gesehen herkommt. Bei Percussions oder Gitarre geht’s ja nicht um den perfekten Klang, sondern um das Gesamtbild.
Music for Education: Was ist das Schönste daran, auf der Bühne zu stehen?
Barska.: Die Reaktionen der Leute. Wenn man zum Beispiel etwas melancholisches spielt und die Leute sind voll dabei und fühlen sich in den Song rein. Das ist das Schönste.
Marie: Wenn man bisschen länger spielt, vergisst man irgendwann, dass man auf der Bühne steht. Das finde ich schön. Beim ersten Song bin ich immer noch super aufgeregt und danach ist es einfach wie eine Bandprobe, in der man einfach nochmal alles durchspielt.
Felix: Bei mir sind´s aufregungstechnisch immer die letzten Sekunden, bevor es los geht. Wenn dann der erste Ton gespielt wird, ist erfahrungsgemäß immer alles geil.
Music for Education: Das Geld, das wir mit unseren Benefizkonzerten sammeln, wird für Bildung gespendet. Was müsste man tun, um den Bildungszugang für Flüchtlinge zu verbessern?
Marie: Möglichkeiten eröffnen. Und auf jeden Fall den bürokratischen Aufwand vereinfachen. Momentan ist es wahnsinnig langwierig bis Flüchtlinge Zugang zu Bildung bekommen. Es müssen typisch deutsch erstmal 800 Formulare ausgefüllt werden. Bis die bewilligt werden, sind zwei Jahre vergangen. Ist allerdings eher utopisch, dass sich das zeitnah ändert.
Felix: Dazu muss ich noch sagen, dass man auch bisschen auf das Positive schauen sollte. Im Großen und Ganzen wird der Fokus immer auf das Negative gerichtet. Dabei wird vergessen, dass sich viele Leute auf irgendeine Art und Weise engagieren.
Music for Education: Glaubt ihr an das Gute im Menschen?
Marie: Also an das Gute im Nazi glaub‘ ich jetzt nicht. Wenn man das aber wieder auf die Flüchtlingssituation bezieht, gibt es meiner Meinung nach ein Hauptproblem. Die meisten Leute hatten nie Kontakt zu Flüchtlingen und bilden sich absolut ungerechtfertigte Vorurteile. Ich habe mal mit jemandem über das Thema diskutiert. Es kam raus, dass er sich noch nie mit einem Flüchtling unterhalten hat. Ich glaube, dass es gute Menschen gibt und eben Menschen, die nicht so gut sind. Nicht auf die Wertigkeit bezogen, sondern eher darauf wie viel manche Leute über bestimmte Themen nachdenken und diese hinterfragen.
Felix: Man kann ja an das Gute in jedem Menschen glauben. Ob man das Gute aktiviert, bleibt aber jedem selbst überlassen.
Mehr von der Sängerin Barska. findet ihr auf Facebook und Youtube.

Die junge Band Feuerwerk & Strand trat in zweiköpfiger Besetzung am 23.04.2016 beim Benefizkonzert Truth or Dare #3 im Kulturkeller auf. Im Gespräch mit dem Singer/Songwriter/Gitarristen Fabian und dem Gitarristen Julian.
Music for Education: Welchen Effekt hat Musik auf euren Alltag?
Fabi: Vollgas. Ich mache super viel Musik. Neben Feuerwerk & Strand spiele ich noch Schlagzeug in der Band von Claire Jul. Einfach Vollgas, das trifft´s am besten. Ich denke, dass ich hier für uns beide sprechen kann.
Music for Education: Wie habt ihr euch kennengelernt? Wie ist es dazu gekommen, dass ihr zusammen Musik macht?
Beide: Tinder!
Julian: Ja, eine echt Romance Story über die “Boy and Boy Function“. Wir haben die gleichen Qualitäten. Wenn man sich physisch anziehend findet, kann man gleich viel besser Musik machen!
Music for Education: Wart ihr schon immer musikalisch?
Julian: Also was mich betrifft – nein. Ich habe erst vor kurzem angefangen und habe die Saiten meiner Gitarre anfangs nie getroffen! Das war fies, ich musste richtig üben.
Fabi: Ich spiele Schlagzeug seit ich vier bin. Hab´ früher bei meiner Oma auf den Stühlen rumgedroschen und dann haben meine Eltern mir irgendwann ein Schlagzeug gekauft. Und ich war in so einer Rasselgruppe!
Music for Education: Wie entstehen die Texte bei euch?
Fabi: Ich schreibe phasenweise. Es kann vorkommen, dass ich drei Monate nichts schreibe, weil nichts passiert in meinem Leben. Ich schreibe eigentlich nur, wenn mich was beschäftigt. Die besten Texte entstehen in zehn Minuten. Julian hilft mir manchmal.
Julian: Whiskey. Whiskey hilft dir!
Fabi: Das stimmt. Ich habe mich tatsächlich mal mit einem Glas Whiskey und Kerze an den Tisch gesetzt und einen Song geschrieben.
Music for Education: Woraus zieht ihr die Inspiration für eure Songs?
Julian: Drogen. Pilze. Halluzinogene.
Fabi: Ne, mal ernsthaft: Letztens hat die Fernbeziehung von einem Kumpel mich zu einem Lied inspiriert. Ansonsten schreibe ich einfach über die Sachen, die mich beschäftige. Das kann alles sein.
Music for Education: Inwieweit hat sich eure Musik entwickelt und wie seid ihr auf euren Namen gekommen?
Julian: Ausschlussverfahren. Wir hatten keinen anderen Namen. „Megaplayerxx64“ war schon vergeben.
Fabi: Ich mache seit 2012 mit Bands Musik. Bis letztes Jahr hießen wir „DayDreamer“ und in der jetzigen Konstellation gibt es uns seit circa einem halben Jahr. Den Namen „Feuerwerk & Strand“ gibt es allerdings noch nicht so lang. Eins meiner Lieder heißt so und irgendwie hat uns das gefallen – ist mal was anderes.
Music for Education: Ganz andere Frage: wie würdet ihr Glück definieren?
Julian: Warmes Bier mit Eigelb. Das ist toll! Das Beste bei einem Kater! Ansonsten… eine warme Sommerbrise im Winter? Oder der perfekte Pfannkuchenflip!
Fabi: Gewitter und Herbstwind, das ist für mich Glück. Ich kann nicht beschreiben warum. Und um beim Thema Bier zu bleiben: Zwei Bier zum Preis von einem!
Music for Education: Wir von Music for Education setzen uns für Bildung ein. Was würdet ihr spontan sagen, wie man Bildung allgemein verbessern kann?
Fabi: Die politische Bildung müsste verbessert werden. Ich finde, dass unsere Generation nicht mehr so richtig politisch ist. Wäre das anders, stünden die Chancen höher, dass auch der Rest besser läuft.
Mehr von Feuerwerk & Strand findet ihr bei Facebook und Soundcloud. Fotos von ihrem Auftritt sind in unserer Facebook-Galerie.

Und damit geht unsere Benefizkonzertreihe Truth or Dare in die letzte Runde vor dem großen Finale!
Am 23.04.2016 hieß es wieder „Truth or Dare“ im gut besuchten Kulturkeller. Dabei hatten wir wieder drei coole Acts am Start: Flonoton, BARSKA. und Feuerwerk & Strand. Den Anfang machte das Zweiergespann Flonoton mit Liedern über das Leben und die Liebe. Als Challenge coverten die beiden “Wrecking Ball“ von Miley Cyrus. Als zweiter Act trat die Band Feuerwerk & Strand auf, mit einem Set von Liebesliedern bis hin zu Gutelaune-Songs. Sie performten als Truth or Dare-Challenge “Rude” von Magic. Zum Schluss traten schließlich noch BARSKA. auf. Die vier sind keine feste Formation, sondern eine dreiköpfige musikalische Begleitung rund um die Sängerin Barska. Sie begeisterten mit eigenen und gecoverten Songs. Aus ihrer Challenge entstand eine emotionale Version von “I Want It That Way” von den Backstreet Boys.
Das letzte Truth or Dare-Finalticket löste BARSKA.
Somit stehen die drei Acts für das Finale im Oktober fest: Solokünstler Pete Hubson, die Band The Deadful Greats, mit Unterstützung von Robert Heigl und Klangsamkeit, und BARSKA. Wir sind gespannt und freuen uns schon auf das Finale!

Wie es die Tradition unserer Truth or Dare-Reihe verlangt, wurde am Abend unser „Life is awesome“-Song fortgeführt. So entstand die dritte Strophe des Liedes, das Claire Jul wieder zusammen mit dem Publikum und den Künstler gesungen hat. Was das Leben lebenswert macht? Das kann man sich wohl nur selbst beantworten. Beim Benefizkonzert gab es einmal die Familie- und Freunde-Fraktion, aber eben auch die Bier-Liebhaber und Tinder-Fans.
Die Fotos des Abends findet ihr in unserer Facebook-Galerie.

Ein echtes Münchner Kindl und herausragender Musiker: Robert Eckert aka Bertl. Geboren in dem Jahr als die Beatles im Circus Krone spielten, wurde Robert Eckert schon auf der Säuglingsstation aufgrund seines üppigen Haupthaars „Beatle“ genannt – ein Omen? Heute ist er der Sänger der Münchner Band T-Bandits. Ein Interview.
Robert Eckert : Musik ist für mich…“Sehr sehr wichtig“.
Glücklich sein ist…“Abends zufrieden einzuschlafen“.
Bildung ist wichtig, weil…“Sie der Grundstein ist“.
Mit Music for Education verbinde ich…“Viele schöne Stunden“.
Mein größter Traum ist es… „mit Sir Paul McCartney abzurocken“.
Music for Education: Wie und wann hast du deine Liebe zur Musik entdeckt?
Robert Eckert : In der Vorschule startete ich meinen musikalischen Werdegang mit dem unvermeidlichen Blockflötenunterricht. Dann folgten Melodika und Akkordeon in der Grundschule. Im Gymnasium kam dann noch die Geige dazu. Seitdem ging es tonal stark bergab. Im Schulorchester wurde ich zur Bratsche „befördert“. Dann Gitarre im Selbststudium und schließlich der absolute (tonale) Tiefpunkt: Bass.
Die Liebe zur Musik wurde hauptsächlich durch meinen Vater geweckt. Er hat früher in Tanzkapellen Geige und Akkordeon gespielt. Als ich dann 10 Jahre alt war, nahm er mich zu seinen Konzerten mit und ich durfte mitspielen. Musikalisch war das natürlich eine ganz andere Nummer, als das was ich heute mache. Aber von ihm habe ich z.B. gelernt, wie man ein Set strukturiert und letztendlich etwas komplett anderes spielt, wenn das Publikum nicht so reagiert wie erwartet.
Music for Education: Was inspiriert dich?
Robert Eckert : An erster Stelle die Musik, die ich höre. Naja „the Beatles“. Dann ganz knapp gefolgt Elvis Costello: ein Songwriter-Genie, der von New Wave/Punk, Pop, Country, Klassische Musik und Rock schon alles Mögliche gemacht hat. Und alles verdammt gut.
Was mich grundsätzlich antreibt, ist es vor Leuten live zu spielen. Allein im Keller macht es keinen Spaß. Man muss rausgehen und sich trauen, auch wenn es nicht immer der super Auftritt mit dem mega Erfolg wird.
Music for Education: Wie würdest du jemandem, der dich nicht kennt, deine Musik beschreiben?
Robert Eckert : Ich covere ja sehr viel. Und da bewege ich mich von Jazz bis zum Hardrock. Alles was mir Spaß macht und gerade passt wird gespielt. Meine eigenen Songs sind eine Mischung aus Rock & Pop. Songs müssen zur Not unplugged allein mit Gitarre funktionieren, dann taugen sie aus meiner Sicht was.
Robert Eckert war mit seiner Band T-Bandits für die Benefizveranstaltung Music 4 Refugees unterwegs. Mit seinem Konzert leistete er einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe-Aktion unserer Hilfsorganisation Music for Education und dem Christkindl e.V.. Außerdem spielten sie auf unserem ersten Benefizkonzert der Reihe Truth or Dare mit. Bilder von ihrem Auftritt findet ihr in unserer Facebook Galerie.